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Die wilde Mark Bearbeiten

Die wilde Mark, auch Dornenmark oder Dornenland, genannt, ist ein großes Gebiet auf Lourynar zwischen dem Kaiserreich Dülvornäar und dem Reich der zehn Matum.

Beschreibung Bearbeiten

Schon von großer Entfernung sieht man die meterhohen und armdicken Dornenbüsche, die dort so dicht wachsen, dass kaum ein Lichtstrahl den Boden berührt. Das Holz der Büsche ist pechschwarz und die Dornen scharf wie Rasiermesser. Schon macher hatte versucht etwas von dem Holz zu hacken, doch zerbrach bisher jede Klinge an den dicken Ästen, ebenso wie kein Feuer es bisher vermochte dieses Holz zu verbrennen.

Manchmal, so heißt es von den Anwohnern, hört man Schreie und unnatürliche Geräusche aus dem tödlichen Dickicht und an bestimmten Tagen, so heißt es, wenn der Vollmond auf Schnee trifft, sieht man Schemen zwischen den Büschen entlang klettern und mit großen, gelben Augen in Richtung der Siedlungen starren. Sie werden als entfernt menschlich beschrieben, jedoch etwas kleiner und dürr mit langen Gliedmaßen. Die Wilden südlich der Mark beschreiben sie als "Gur'ölfläu", "Spinnenmenschen", die Matutembla als "Unba'Umba" und die Dülier als "Huülsto-Äalve", Dornenelfen. Noch nie hat jemand eines der Wesen in vollem Licht gesehen, geschweige denn eines gefangen. Die wenigen, die sich in die wilde Mark trauten wurden jedoch wahrscheinlich von den Bewohnern dieser gefressen, denn nie wieder sah man jemanden von ihnen. Nur Knochen.