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Der weiße Baron Bearbeiten

Der weiße Baron ist für die meisten nur eine Sagengestalt, jedoch auch identisch mit der Person des Barons Rymann von Blädt-Seltyn, der durch seine Vorliebe für menschliche Überreste von sich reden machte.

Die Sagengestalt Bearbeiten

Die Sagengestalt war ein Ritter, welcher stets während winterlicher Schneestürme die Banditenlande heimsuchte und nach Obdach fragte. Er trug einen weißen Umhang und seine weiße Rüstung. Aus seinem Helm lugten jedoch rabenschwarze Haare hervor und sein Gesicht war von einem dichten schwarzen Bart verdeckt. Seine Augen sollen mit einer weißen Augenbinde verbunden worden sein, weil er blind war. Diejenigen, die Mitleid mit dem Reisenden hatten, nahm er mit auf sein Schloss, damit sie dort seine Diener sein konnten. Doch diejenigen, die ihm den Einlass verwehrten, verschwanden am nächsten Tag spurlos und wurden erst gefunden, als der Schnee schmolz. Ihre Augen fehlten und der Magen war mit Blei gefüllt.

In den Banditenlanden galt er lange Zeit als Schutzheiliger der Vagabunden.

Rymann von Blädt-Seltyn Bearbeiten

Baron Rymann von Blädt-Seltyn (ca. 201 v.E. - 165 v.E.), auch bekannt als der weiße Baron oder der Totenschinder, erreichte seine zweifelhafte Bekanntheit weit über seine Baronie hinaus, indem er nach dem Verschwinden seiner Frau den Verstand verlor und eine starke sexuelle Affinität zu Leichen und dem Zerstören von Knochen bekam. Gefürchtet war er für seine Streifzüge in klaren Winternächten, als er durch die Dörfer zog und sich schöne Frauen suchte, um sie zu töten und sich noch an Ort und Stelle an ihren Leichen zu vergehen.

Später, nachdem sein Sohn entführt wurde und die ausgestopfte Haut von eben diesem in seinem Thronsaal stand, verlor er vollends den Verstand und ließ ganze Dörfer rädern, bis seine Untertanen ihn durch einen gezielten Bolzen in den Kopf beseitigen.

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