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Die verdeckte Rebellion Bearbeiten

Die verdeckte Rebellion war der Versuch einiger Adliger den Kaiser Alterrias zu stürzen und eine Adelsrepublik auszurufen. Dies war weniger freiheitlichen und pluralistischen Ideen geschuldet, als der Tatsache, dass der Hochadel, allem voran die Herzöge, keine Emporkömmlinge duldeten und alle Beteiligten sich aus eigener Kraft in hohe Positionen gearbeitet hatten.

Die Beteiligten Bearbeiten

Nach der allgemeinen Geschichtsschreibung sind die drei Hauptakteure:

  1. Fürst Tystel von Perlmetz
  2. Herzogin Aniarya von Bitterweid
  3. Ernlich "Todesbolz" Rattenfänger

Dabei muss jedoch bedacht werden, dass von Perlmetz und von Bitterweid die Planer waren und der Todesbolzen die Kaiser ermordet hatte.

Ablauf Bearbeiten

Als Kaiser Hemmlich III. 29 v.E. nach langer Krankheit starb, hinterließ er drei Söhne: die späteren Kaiser Urnelich I. (21 Jahre alt), Urnelich II. (16 Jahre alt) und Juner IV. (7 Jahre alt). Urnelich I. , sein ältester Sohn, wurde einen Tag später zum Kaiser gekrönt, unterstützt von Kanzler Baron von Tieder-Sattelweck, dem besten Freund seines Vaters und Mentor des neuen Kaisers. Jedoch hatte die Familie Tieder-Sattelweck durch die Nähe zum Kaiser weitgehende Privilegien erhalten und konnte sich trotz des niedrigen Ranges in die Ränge der wichtigen Häuser bringen. Kanzler Perelich von Tieder-Sattelweck galt außerdem als reaktionär, der die Macht des Kaisers und des Hochadels mehren wollte, während die neuen und kleinen Adelshäuser diesen stärker unterworfen werden sollten, da sie seit Kaiser Hemmlich (176 v.E. - 143 v.E.) weitgehend unabhängig von ihren offiziellen Lehensherren waren.

Schon seit langem hatte sich eine Feindschaft zwischen Kanzler Perelich und dem Fürsten Tystel von Perlmetz, genannt der Mietbaron, offenbart, da dieser im Gegensatz zum Kanzler mehr Autonomie für die kleinen Adelshäuser und eine Anstellung nach Befähigung, nicht nach Adelsrang, forderte. Zwar galt auch dieser als Konservativer, jedoch dem Adel gegenüber als liberal. Bedingt durch die gegenläufigen Einstellungen zum Adel und der Feindschaft, planten der Mietbaron und die Herzogin Aniarya von Bitterweid, welche aus einer unbedeutenden Adelsfamilie kam, sich jedoch durch die Hochzeit mit dem Herzog von Bitterweid hocharbeiten konnte, den Sturz des Kanzlers und die Einsetzung eines schwachen Kaisers, dem sie Forderungen unterbreiten konnten, ohne auf Widerstand zu stoßen. Dieser Zeitpunkt schien nun gekommen zu sein.

Der Plan den Kaiser zu ermorden und den Mord dem Kanzler anzuhängen, war gefasst, jedoch dauerte es ein halbes Jahr, bis der Kaiser ermordet werden konnten. Während eines Ausritts flog ein einsamer Bolzen auf den dürren, kränklichen und allem voran geistig zurückgebliebenen Kaiser und durchbohrte seine Stirn. Auf der Stelle war er tot. Gerüchte waren schon im Vorfeld gestreut worden, jedoch verliefen sich diese im Sand und es wurde erfolglos nach dem Attentäter gesucht. Noch während der Beerdigung, kam es zu einem Streit zwischen dem Kanzler und dem Mietbaron, woraufhin beide Fraktionen Unterstützung unter den Adligen suchten. Jedoch brachte die Werbung des Mietbarons kaum etwas. Doch bevor ein Bürgerkrieg ausbrechen konnte, wurde der neue Kaiser, Urnelich II., welcher als Kind einen Unfall erlitt und dadurch keine Gliedmaßen bis auf den rechten Arm hatte, vergiftet.

Die Ermittlungen ergaben, dass das Gift brutal eingeflößt wurde und der Regenschaftsrat hatte bald schon die Schuldigen ausgemacht: DIe Clique um den Mietbaron und die Herzogin von Bitterweid. Grausam und lange gefoltert kamen noch andere Namen ans Licht, so auch der des Todesbolzen. Allerdings wurde auch Tieder-Sattelweck gezwungen sein Amt als Kanzler aufzugeben, da er versagt hatte die Kaiser zu beschützen, und sämtliche Privilegien seiner Familie wurden zurückgenommen, sodass die Familie Tieder-Sattelweck bald schon wieder zu einem unbedeutenden und kleinen Geschlecht armer Adliger verkamen.

Nachspiel Bearbeiten

Nachdem nun beide Brüder ermordet waren, wurde Juner IV. im Jahr 29 v.E. zum Kaiser gekrönt und die Adligen beider Seiten sahen ihre Chancen ihren Einfluss zu erhöhen. Jedoch war der nun acht-jährige Junge willenstärker als erwartet und bewies schon in jungen Jahren ein Talent für das Regieren.