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Die Schlacht vom Arbenakanal Bearbeiten

Die Schlacht vom Arbenakanal (51 n.E.) war der Versuch Enlyrs I. seine Krone zurückzuerobern und das Kaiserreich wiederherzustellen. Sie endete in einem Massaker an den Truppen Enlyrs, von denen alle ertranken oder hingerichtet wurden. Enlyr I. starb am Strand bei der Flucht zu einem Beiboot

Vorgeschichte Bearbeiten

Nachdem Enlyr I. infolge der großen Revolution nach Arbena fliehen musste, war sein Leben davon bestimmt, seinen Thron zurückzubekommen und die Revolutionäre hinzurichten. In Arbena sammelte er Gelder von Unterstützern und Gönnern, die auf Ländereien und Regalien hofften, sollte Enlyr gewinnen, mit denen er Söldner anheuerte. Es dauerte 27 Jahre bis er genügend Geld und Einfluss in der Stadt hatte, um nicht nur Söldner anzuheuern und zu bezahlen, sondern auch die Schiffe für die Überfahrt mieten und kaufen zu können. Mit 12.000 Truppen, wovon gerade einmal 100 überzeugte Anhänger Enlyrs waren, setzte er am 20. Nachfinster über und erreichte die Küste am 27. Nachfinster, nachdem seine Schiffe lange im Kanal warten mussten, da ein Sturm über diesen fegte.

Auf Alterria hatte es sich schnell herumgesprochen, dass der Kaiser wiederkommen würde und seine Anhänger bereiteten seine Ankunft und einen Krieg im Hinterland vor, während die Republik ihre Truppen an die Küste schickte.

Die Armeen Bearbeiten

Enlyrs Armee Bearbeiten

Die Armee wurde von Enlyr persönlich angeführt, obwohl er keinerlei Ahnung von der Kriegsführung hatte. Er hoffte darauf, dass die bloße Wucht eines Angriffs die Republikaner erschüttern würde. Jedoch unterschätzte er die Motivation der republikanischen Armee, die nicht vor Angst vor dem Kaiser zitterte, sondern hoch motiviert und voller Hass auf ihn kämpfte.

Seine Armee bestand aus 100 Rittern, 400 schweren Kavalleristen, 1700 Bogenschützen, 2200 Armbrustschützen, 1200 leichten Reitern, 400 Speerträgern, 250 Schützen, 5600 leichten Fußsoldaten und 150 berittenen Bogenschützen. Insgesamt 12000 Mann. Ausserdem gehörten 140 Schiffe zu seiner Flotte.

Ausrüstung Bearbeiten

Die Ausrüstung von Enlyrs Armee war größtenteils noch auf dem Stand von vor 50 Jahren. Seine Truppen hatten Pfeil und Bogen und trugen dicke Rüstungen. Vielfach war die Ausrüstung der Söldner von mangelhafter Qualität und ungepflegt. Daher wurde sie auch schon in Arbena spöttisch "Enlyrs Rostfiguren" genannt. Jedoch hatten sie genügend Verpflegung dabei, dass sie einen langen Kampf hätten aushalten können und sogar eine Stellung am Landungspunkt hätten erbauen können.

Die Republikanische Armee Bearbeiten

Die Republikaner wurden vom jungen Nordtman und General Brenje Horesgaud, dem späteren Lordsenator, geführt. Er hatte früh im valdenischen Freikorps gekämpft und schloss sich später den middelischen Freiwilligen an, die in Rothanien kämpften. Er ließ den Strand mit Fallen präparieren und befestigte seine Stellung mit Gräben und Schützenstellungen für die Kanonen.

Seine Armee bestand aus 1200 schweren Kavalleristen, 40 Kanonen mit 600 Mann Besatzung, 3500 leichten Kavalleristen, 10.000 Schützen, 4000 Jägern und 2700 Pionieren.

Ausrüstung Bearbeiten

Die Gewehre der Republikaner waren die neusten Entwicklungen aus Burgrothan. SIe hatten gezogene Läufe und schossen im Vergleich zu den Gewehren von Enlyrs Armee doppelt so weit, waren präziser und schneller nachzuladen. Ausserdem durchschlugen sie die meisten Rüstungen. Die Ausrüstung der Armee war gepflegt und die Stellungen waren schon fertig gebaut, bevor Enlyr anladen konnte.

Die Schlacht Bearbeiten

Die Schlacht wurde im Morgengrauen eröffnet, als Enlyr in Sicht kam. Seine Schiffe ließen die Beiboote mit den Schützen zu Wasser und die Ruder wurden ausgefahren, sodass sie direkt am Strand anlanden konnten. Schnell konnten die Kanonen das Feuer eröffnen und versenkten mit jeder Salve ganze Schiffe. Jedoch schafften es viele der Söldner anzulanden, wurden dann jedoch direkt ins Kreuzfeuer der Soldaten aus den Gräben genommen. Nur wenige erreichten die auf den Hügeln gelegenen Gräben und wurden dort von den mit Bajonetten bewaffneten Soldaten niedergemacht. Zwischen den Schiffswracks und dem Feind gefangen gaben viele Söldner auf, während die Ritter auf die Stellung zuritten und mit einer Salve bis auf den letzten Mann getötet wurden. Als Enlyr sah, wie seine besten Truppen so schnell niedergemacht worden waren, rannte er zu einem Beiboot, wie viele seiner Männer. Jedoch stolperte er über ein Stück Treibholz und fiel in das seichte Wasser am Ufer. Durch seine schwere Rüstung konnte er sich nicht aufrichten und ertrank.

Das Massaker Bearbeiten

Nach der Schlacht wurden die Söldner zusammengetrieben, während die Kanonen auch die letzten Schiffe versenkten. Bis zum Abend wurden die Männer Enlyrs hingerichtet und nacheinander erschossen oder mit Bajonetten erstochen, als die Kugeln alle waren. Bis auf den letzten Mann wurden alle Söldner hingerichtet und ihre Leichen mit den Schiffen verbrannt.

Folgen Bearbeiten

Die Niederlage sprach sich schnell rum und die bewaffneten Kaisertreuen im Landesinneren gaben auf oder fingen erst gar nicht an Krieg zu führen. Längerfristig wurden die Nichtmenschen im großen Pogrom ausgelöscht, da sie als Unterstützer Enlyrs galten.

Ausserdem prägte die militärische Taktik mit Schützenreihen, dem Einsatz von massivem Artilleriebeschuss und der befestigten Stellung mit Schützengräben und Hindernissen, welche durch Horesgaud erfunden wurde, die Kriegsführung für die nächsten 200 Jahre.