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Der Rothanische Bürgerkrieg Bearbeiten

Der Rothanische Bürgerkrieg war eine Auseinandersetzung zwischen den Militaristen und den Republikanern. Dabei ging es nicht nur um verschiedene Ansichten zur Zukunft Rothaniens, sondern es war auch ein Aufstand der Jugend gegen ihre Vorväter. Er begann 0 n.E., im Geburtsjahr Enlyrs I., und endete 30 n.E. nach der vierten Belagerung von Yotungang.

Fraktionen Bearbeiten

Die Militaristen Bearbeiten

Die Militaristen, deren Fahne die rote Fahne Rothaniens war, stellten anfangs die größte Fraktion, bald jedoch waren sie gleichauf mit den Republikaner, nachdem Berichte über Gräueltaten seitens der Militaristen bekannt wurden. Angeführt wurden sie von General Enongang, dem Helden des Steueraufstandes, und den restlichen Generälen, die ihre hohe gesellschaftliche Stellung bedroht sahen. Ihre Ziele waren eine völlige Entmachtung des Adels, eine enge Bindung an das Kaiserreich Alterria und gleichzeitig das Einsetzen eines Rats der Generäle, die für Rothanien sprachen und damit den Königstitel obselet machen sollten. Außerdem standen sie für die Sklaverei ein, die hauptsächlich Nordtmans betraf, und die Ausgrenzung eben jener. Trotz der Ausgrenzung der Nordtmans kämpfte das valdenische Freikorps lange auf Seiten der Militaristen, ehe es gegen Ende des Krieges die Seiten wechselte.

Die Republikaner Bearbeiten

Die Republikaner, deren Fahne blau war, kämpften für eine Republik, in der jeder Mann und jede Frau, egal ob dem Militär, dem Adel oder dem Bürgertum zugehörig frei wählen konnte. Ihnen schlossen sich anfangs nur wenige Adlige an, nach der Vernichtung der Monarchisten durch die Militaristen jedoch, war der Adel auf Seite der Republikaner. DIe meisten Mitglieder am Anfang stellten Studenten und Kaufleute, angeheizt durch feurige Reden der Professoren und Gelehrten. Doch bald kämpften auch viele Bauern für die Freiheit.

Die Monarchisten Bearbeiten

Am Anfang des Bürgerkriegs hatten die Monarchisten das zweitgrößte Heer und bestand hauptsächlich aus den Adligen und ihren treuen Untertanen. Ihre Armee war gut ausgerüstet und schlagkräftig. Sie kämpften dafür, dass der Königstitel beim Kaiser verblieb und die Militaristen entmachtet wurden. Allerdings war ihr Hauptziel eine Stärkung des Adels, damit dieser eine ähnliche Position erreichen konnte wie in Middelien. Nach der Blutnacht Burgrothans jedoch, in der die führenden Köpfe der Monarchisten getötet wurden, schlossen sich die meisten Adligen den Republikanern an.

Die Diusiten Bearbeiten

Die kleinste Gruppe, die der Diusiten, erprobte kleine lokale Aufstände, die jedoch meistens schnell niedergeschlagen wurde. Sie bestand nur aus wenigen Mitgliedern, die auch kaum militärische Schlagkraft besaß. Als sie jedoch kurzzeitig einzelne Städte einnehmen konnten, vereinbarten Republikaner und Militaristen einen Waffenstillstand, um die Diusiten auszulöschen. Was auch gelang.

Verlauf Bearbeiten

Bis zur ersten Belagerung von Yotungang Bearbeiten

Der Krieg brach am ersten Tag des neuen Jahres 0 n.E. aus, als die revolutionär gesinnten Studenten und Professoren die Universitäten besetzten und bald schon Volksmassen mobilisieren konnten, um die Garnisonen der herrschenden Klasse, der Militaristen, zu vertreiben. Die erste Stadt, die sich als Teil der freien Republik erklärte, war Burgrothan. Infolge dessen wurden auch die Burxe von Burgrothan vertrieben, woraufhin diese nach Yatan flohen.

Als der Aufstand bekannt wurde und die Militaristen ihre Heere versammelten, um die Revolution zu beenden, sahen die Adligen ihre Chance ihre Stellung zu erhöhen und wieder die herrschende Klasse Rothaniens zu werden. Auch sie mobilisierten ihre Truppen und zügig und zogen gegen die Militaristen und Republikaner.

Bald schon kam es zu größeren Schlachten zwischen den Militaristen und Monarchisten, während die republikanische Bewegung sich erst einmal sammeln musste und ihre Anführer wählte. Dadurch wurden viele Städte, die am Anfang zu den Republikanern gehörten, bald schon von den Militaristen und Monarchisten erobert. Während die Monarchisten jedoch einfach nur Besatzer waren, nahmen die Militaristen blutige Rache für jeden Verrat und töteten tausende Rothanier.

In dieser Zeit war auch Grendring Vordersskan in Rothanien und beschrieb die blutigen Schlachten ausführlich, die er mitbekam oder von denen ihm erzählt wurden.

Das Massaker von Burgrothan Bearbeiten

Am vierten Speisesda des Letztsonn 9 n.E. fand die Blutnacht Burgrothans statt, in der die meisten führenden Köpfe der Monarchisten getötet wurden und die Basis für diese Bewegung vernichtet wurde.

Kurz darauf schlossen sich die Monarchisten, viele nur aus Rachegelüsten gegenüber den Militaristen, andere, jüngere aus einer Identifikation mit den Zielen der Republikaner, eben diesen an. Dieses Bündnis wurde hauptsächlich durch Alarn den Jüngeren geschaffen und durchgesetzt, wobei die republikanische Führung den ehemaligen Monarchisten bis nach Ende des Krieges misstraute, denn auch diese haben zuerst gegen die Republikaner gekämpft.

Die ruhigen Jahre Bearbeiten

Im Jahr 12 n.E. kam es zu einem Aufstand der Diusiten, woraufhin die Militaristen und Republikaner einen brüchigen Waffenstillstand vereinbarten, um dieser Bedrohung Herr zu werden. Doch erst 14 n.E. konnten die Diusiten besiegt und inhaftiert oder getötet werden. Unverzüglich danach griffen die Republikaner Yotungang an und belagerten die Stadt zum ersten Mal, allerdings mussten sie die Belagerung unter großen Verlusten durch schlechte Planung abbrechen.

17 n.E. belagerten sie die Stadt zum zweiten Mal, wurden jedoch durch einen Ausfall nach drei Tagen vertrieben. Drei Monate darauf kam es zur dritten Belagerung und diese wurde nach zwei Wochen durch ein Entsatzheer der Militaristen beendet. Daraufhin ergriffen die Militaristen die Initiative und drängten die Republikaner zurück, sodass eine Pattsituation entstand. Bald schon kam es dazu, dass die Republikaner besiegt schienen, doch hieß es, dass die Agitatoren der Republikaner in Middelien bald schon Erfolg haben würden und dort eine Revolution anzettelten. Dies geschah 24 n.E.

Sturm Yotungangs und Sieg der Republikaner Bearbeiten

Kurz vor der Revolution in Middelien, hatten die Republikaner es geschafft Yotungang, den Sitz des Rats der Generäle, wieder zu belagern, dieses Mal mit bedeutend besserer Vorbereitung und einer immensen Zahl von Truppen. Dafür mussten sie zwar Teile des westlichen Rothaniens aufgeben, jedoch schien es das wert zu sein, um den Krieg schnell zu beenden. Allerdings hatten sie nicht damit gerechnet, dass in diesen Gebieten viele Menschen mit den Militaristen symphatisierten und das Heer der Militaristen neue Schlagkraft bekam. Allerdings verstärkten sich die Reihen der Republikaner auch jeden Tag um Freiwillige aus Middelien, bis 25 n.E. die Republik Middelien eigene Truppen zur Unterstützung der Rothanier schickte. Überrascht von der unbekannten Truppenstärke und der geschickten Planung der Republikaner, konnte das Entsatzheer für Yotungang abgewehrt werden und die Stadt kapitulierte. DIe führenden Köpfe der Militaristen wurden hingerichtet und die Republik wurde nur eine Woche später ausgerufen.

Folgen Bearbeiten

Trotz des Eifers der Sieger, änderte sich nicht allzu viel an den Zuständen in Rothanien. Die Adligen herrschten nun zusammen mit einem Rat der Bürger über die Städte und die Militaristen wurden entmachtet, jedoch existierte die Verwaltung, die hauptsächlich aus treuen Anhängern der Militaristen bestand, noch so weiter und die Beamten, ebenso wie das Heer, wurden von den selben Menschen verwaltet, gegen die man kurz vorher noch gekämpft hatte. Allerdings waren die Militaristen geschwächt und konnten nicht weiterkämpfen, allem voran, weil das Volk vom revolutionären Eifer in eine Aufbruchsstimmung gestoßen wurde und nun, zumindest vorerst, für die Sache der Republikaner gewonnen wurde.

Letztendlich sorgte der Sieg auch für die Gründung der Großrepublik Alterria.