FANDOM


Republik Abliviaro Bearbeiten

Die Republik Abliviaro ist ein Staat, welcher im Südwesten von Lourynar liegt, zwischen den Banditenlanden, der girkonischen Halbinsel und den Königreichen Dyronnia und Orbenieto. Sie ist die älteste Republik auf Lourynar und entstand noch zu Zeiten des arbenischen Kaiserreichs aus einer Revolte.

Geographie Bearbeiten

Die Republik erstreckt sich über das Gebirgsmassiv, welches die girkonische Halbinsel vom Rest Lourynars trennt. Ihren Namen hat sie vom Berg "Abliviaro", welcher der höchste Berg Lourynars neben dem Gordamaunt auf Alterria ist. Die Täler sind von Hirten bewohnt, Landwirtschaft gibt es nur auf den Reisterrassen, welche ganzjährig bewirtschaftet werden können. In ganz Abliviaro gibt es keinen großen Wald, nur einzelne Bäume stehen in den Tälern. Kleine Bäche fließen durch die Täler, welche vom Schnee der Gipfel gespeist werden.

Politik Bearbeiten

Die Republik hat keine offizielle Hauptstadt, auch wenn sich Bienair, eine große Stadt im Norden der Republik, als wirtschaftliches, kulturelles und politische Zentrum herauskristallisierte.

Jedes Tal sendet einen Vertreter alle 100 Bewohner nach Bienair und diese Tagen dort im "Bielamen" (Bergtag), um über die Belange der Republik zu tagen. Meistens sind es die Großgrundbesitzer, allerdings sitzen auch häufig einfache Bauern dort, die jedoch als unzuverlässig gelten, da sie leicht bestochen werden können. Die Bildung von Parteien und Klubs ist seit jeher verboten, auch wenn sich grobe RIchtungen ausgebildet haben.

Richtungen im Bielamen/Bergtag Bearbeiten

Laidreut

Die Laidreutisten, wie sie genannt werden, gelten als Vertretung der Großgrundbesitzer. Es heißt, dass ihr großes Ziel die Herstellung einer reinen Adelsrepublik für die Republik sei. Sie werden auch von Vertretern der Religion unterstützt.

Aldriest

Die Aldriesten gelten als das genaue Gegenteil der Laidreutisten, denn sie wollen die Republik dezentralisieren und die Entscheidungen in die Täler verlegen. In ihren Augen sollten auch die Güter von den Tälern verwaltet werden, nicht von den Einzelpersonen.

Soscidius

Die "Gesellschaft des Dius" besteht aus den zahlreichen Anhängern von Dius in der Republik und strebt eine religiöse und nationale Diktatur an, die von den lokalen Priestern geleitet werden soll.

Militär Bearbeiten

Das Militär von Abliviaro gliedert sich in zwei Teile. Die Garde der Republik und den Talsturm.

Die Garde der Republik besteht aus 500 Männern, die als stehendes Heer gelten. Sie sind ausschließlich in Bienair stationiert und haben stets neue Waffen und Ausrüstungen. Jeder von ihnen wird gut versorgt und aus den kräftigsten Bauernssöhnen rekrutiert. Dabei gibt es keine Bewerbung, sondern man wird gefragt.

Der Talsturm ist der Rest der Bevölkerung der Republik. Ein jeder Mann in den Tälern hat die Pflicht sich zu bewaffnen und im Kriegsfall die nächste Festung aufzusuchen. Der Talsturm gilt als hoch motivierte Miliz, jedoch sind die Waffen teilweise veraltet. So gibt es neben Armbrüsten noch teilweise Speere und Schwerter. Allerdings hat dies bisher meist gereicht, um die Täler vor Banditen, Stammeskriegern der Girkonier und "Hoabs" (Orks) zu schützen.

Die Festungen Bearbeiten

In jedem Tal steht eine alte arbenische Festung, welche als Rückzugsort im Falle von Plünderungen und Angriffen dient. Diese würden im Rest der Welt zwar eher als kleine Burgen gelten, jedoch ist dies nur der sichtbare Teil. WIe beim Bergfried in Wolfenhain sind die größten Teile der Befestigungsanlagen in die Berge gehauen und teilweise sind die Festungen sogar miteinander verbunden, sodass sich die Truppen zweier Täler verstärken können. Jedes Jahr im Winter muss jeder Mann mindestens einen Monat an der Instandhaltung der Festungen arbeiten. Aber dadurch sind diese stets gut erhalten und bieten eine ausgezeichnete Verteidigung, gerade gegen die unorganisierten Angriffe von Banditen und ähnlichem.

Bearbeiten