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Meous Hufschmytt, der ewige Führer Bearbeiten

Meous Hufschmytt (106 n.E. - 178 n.E.) wurde als Sohn eines Bauern geboren und war der erste Vorsitzende des Revolutionsrats von Arbena. Er galt aus skrupellos und intelligent, denn innerhalb kürzester Zeit hat er die Macht an sich gerissen und einen auf Terror und Unterdrückung basierenden Staatsapperat installierte. Die Volksrepublik, die sich offiziell Freiheit und Gleichheit auf die Fahnen schrieb, wurde durch ihn zu einem totalitären Staat, der jeden Bürger kontrollierte und durch die anonyme Bürokratie unterdrückte.

Leben Bearbeiten

In armen Verhältnissen als Sohn des Bauern Lorenis Hufschmytt, eines unehelich gezeugten Kindes, geboren, war sein frühes Leben von harter Arbeit und Elend geprägt. Doch seine Stunde schlug während der großen Bauernrevolution, als er schnell zum Anführer seines Zyrkulous aufstieg und die Bauern aus diesem führte. Er war es auch der den alten Kaiser aus seinem Palast zerrte und solange mit dessen Krone auf ihn einschlug, dass von seinem Kopf nur roter Matsch übrig war. Dadurch hatte er sich schnell einen Namen gemacht.

Innerhalb weniger Jahre schaltete er alle möglichen Konkurrenten aus und baute sich mithilfe der stärksten Bauernsöhne eine Privatarmee auf, die ebenso als Wächter der Revolution agierten und alle Feinde und die, die als solche galten, liquidierte. Dadurch hatte er bald eine gefürchtete Position und wurde zum Vorsitzenden des Rates gewählt. Dort prägte er die Politik der Volksrepublik und arbeitete das perfide, bürokratische System der Unterdrückung und des Terrors aus, das bis heute dort herrscht.

Als er Wind davon bekam, dass die Urenkelkinder Enlyrs des Vertriebenen auch nach der Revolution versteckt in der Stadt lebten, ließ er sie suchen und gefangen nehmen. Hemmlich-Castorry der Tapfere, der Bruder der vier Geschwister, stellte sich den Schergen des Diktators in den Weg, wurde jedoch rasch getötet. Lyrraesia-Turen, die jüngste Schwester, brachte noch den Mut auf sich selbst zu ermorden, während ihre Schwestern Diyatha-Neresta und Elyn-Fraype zeitlebens die Sklavinnen und Konkubinen des ewigen Führers waren.

Personenkult Bearbeiten

Noch während er uneingeschränkt regierte wurde ein immenser Aufwand betrieben, um seine beinahe göttliche Herkunft zu legitimisieren und einen gigantischen Personenkult um ihn aufzubauen. Er galt als Gott in Menschengestalt, in jedem Haus gibt es bis heute Bilder von ihm und sein Bildnis und seine Sprüche sind allgegenwärtig in der Stadt. Überall stehen Statuen und die wenigen Volksbibliotheken sind voll mit seinen Schriften. Kurz wurde überlegt Arbena in "Meousta" umzubenennen, doch diese Idee fallen gelassen, da dies wahrscheinlich den gesamten Rest Lourynars, Dülvornäar ausgenommen, verärgert hatte.

Gerüchte Bearbeiten

Es gibt viele Gerüche ausserhalb von Arbena, dass Meous Hufschmytt der Sohn des Bastards von Enlyr "Zweikopf" Pyrest-Arbenid, dem Enkel Enlyrs des Vertrieben sei. Diese Gerüchte werden innerhalb der Stadt selbstredend bekämpft und überall hängen geräderte Menschen, die es wagten dies auch nur ansatzweise zu glauben.