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Mannerlig von Rupesstatt Bearbeiten

Der Ritter Mannerlig von Rupesstatt (56 v.E. - 14 v.E.) war hauptsächlich durch seine auf ewig geschworene Jagd auf Trolle, nachdem diese seine Frau umgebracht hatten, bekannt und die ausgeschmückte Erzählung Grendring Vordersskans, der den Ritter Mannerlig als guten Freund und Vaterfigur sah, auch nach dessen Tod.

Aussehen Bearbeiten

Mannerlig von Rupesstatt war der Sohn eines Nordtmans und einer middelischen Adligen, woraus sich seine schwarzen Haare bei blauen Augen und einem großen Wuchs ergaben. Er hatte recht grobschlächtige Züge, jedoch zeigten seine Augen stets Treue und Loyalität. Seine Nase war durch den Faustschlag eines Trolls platt gedrückt und er hatte sie sich nie richten lassen. Seine Unterlippe wies einen tiefen Schnitt, der bis über das Kinn ging, auf.

Geschichte Bearbeiten

56 v.E. auf dem Rittergut Rupesstatt als Bastard seiner Mutter Ellysa von Rupesstatt geboren, wurde er durch die ansonstige Kinderlosigkeit seiner Mutter von ihrem Mann, dem Ritter Urtelich von Rupesstatt, adoptiert und als sein Sohn präsentiert. Wie es sich für einen adligen Sohn gehörte, wurde er von seinem sehr konservativen Vater in Reiten, Schwertkampf und anderen Dingen, die ein Ritter können muss, ausgebildet. Als sein Adoptivvater 31 v.E. starb, übernahm er den Hof und bekam auch die Waffe der Familie: den alten Hammer Eldmärke, den seine Vorfahren vor über vierhundert Jahren einem Jörlder der Nordtmans abgenommen hatten, nachdem sie diesen im Zweikampf besiegt hatten.

Nach dem plötzlichen Tod seiner Mutter 30 v.E., begab er sich auf Reisen und auch auf die Suche nach einer geeigneten Frau. Im Herzogtum Zwysenau traf er die junge Adlige Liaryana von Ilmenhagen, in die er sich auch schnell verliebte. Jedoch stieß sie ihn von sich und forderte, dass er ihr eintausend Trollzähne bringe, damit er beweisen konnte, dass er ein großer Krieger sei. Unverzüglich machte er sich auf den Weg nach Valden, da dort noch viele Trolle leben sollten.

Nachdem er drei Trolle zusammen mit den jeweiligen Jörldern und ihren Truppen erlegt hatte, erfuhr er durch Zufall, dass Liaryana von Ilmenhagen geheiratet hatte. Sie war nun die Frau eines Garnisonskommandanten in Valden. Wutentbrannt lauerte er den beiden bei einem Ausritt auf und tötete sie, ehe er Trollblut neben ihren Leichen verstreute und eine Spur zu einem Wasserfall streute. Bald schon heiratete er allerdings Jurya von Harnesteck, die Tocher einer verarmten adligen Familie, und verkaufte sein Gut, um sich Land in Valden zu kaufen. Als er eines Tages jedoch von einem Jagdausflug nach Hause kam, war seine Frau ermordet wurden und alles deutete auf Trolle hin. Blind vor Wut ging er also wieder auf Trolljagd und tötete mehrere weitere.

Bei seinem neunten Troll wurde er schwer verletzt und am Ufer eines Baches von Grendring Vordersskan gefunden, der ihn zu sich nach Hause nahm und gesund pflegte. Glpcklich über sein Überleben half er der Familie, die sich so rührend um ihn kümmerte und freundete sich mit dem jungen Grendring an. Ein paar Monate lebte er und wollte am liebsten nie wieder gehen, als jedoch kaiserliche Truppen kamen und die Steuern einforderten, die von Juner IV. gefordert wurden. Da die Familie Vordersskan jedoch nicht bezahlen konnte, griffen die Truppen an und schlachteten die Familie, bis auf Grendring, nieder. Mutig kämpfend, am Ende jedoch zu schwer verletzt und im Sterben liegend, gab Mannerlig dem jungen Nordtman noch den Hinweis auf eine sichere Kleinstadt in der Nähe.