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Krorrenzhurk, die Knochenstadt Bearbeiten

Die Knochenstadt, in der Sprache der Krorrengar Krorrenzhurk genannt, ist die wohl bekannteste Stadt, die kaum ein Fremder jemals betreten hat. Ebenso wie die Schwesterstadt Brurraszhurk, die Blutstadt. Bekannt ist die Stadt dadurch, dass dort tausende von Sklaven nach alten Artefakten und Gold graben, um die Gier des Hexenmeisters Tarr'Rosserras zu stillen, der seit über eintausend Jahren über diese Stadt herrscht, den aber niemand je gesehen hatte.

Die Stadt selbst ist aus komplett weißen, im Sonnenlicht hell erstrahlenden Sandstein gebaut, wodurch sie tagsüber aussieht, als wäre sie aus Licht gemacht, nachts jedoch wie ein fahler Knochen in die Höhe ragt.

Aufbau der Stadt Bearbeiten

Die Stadt ist eine riesige Pyramide, die allerdings zu großen Teilen unter Sand begraben liegt. Arbenische Forscher schätzten, dass die Stadt bisher zu vielleicht zwanzig Prozent befreit wurde und doch bietet sie genug Platz für mehrere tausend Menschen. Wasser bekommt die Stadt durch mehrere unterirdische Leitungen vom Fluss Tarzthul. In den hunderten Kavernen, die nie Sonnenlicht sehen, wachsen riesige, fleischige Pilze, die für die Sklaven als Nahrungsmittel dienen. Die ersten vier Geschosse der Pyramide sind den Priestern vorbehalten, die zehn danach den freien Krorrengar und alles darunter ist das Gebiet der Sklaven. Kaum ein Sklave wagt den Aufstand, da nur eine schmale Tür verriegelt werden müsste und sie wären alle für immer eingeschlossen und zum Tode verdammt.

Gesellschaft der Stadt Bearbeiten

Unangefochten an der Spitze steht der Hexenmeister Tarr'Rosserras, der als Gott der Stadt gilt und wohl einer der mächtigsten Männer in den Stammesgebieten ist. Direkt unter ihm stehen die Priester, welche ihn anbeten und mit Axt und Schwert Ordnung und Glaube zu den Sklaven bringen. Darunter stehen die freien Krorrengar, die ihm dienen und die Soldaten und Handwerker stellen. Ganz am Ende stehen die Sklaven, welche nie mehr das Tageslicht sehen und regelmäßig verschüttet werden oder an Fallen der Stadt sterben.

Kannibalismus ist in Krorrenzhurk Teil der Kultur, allerdings darf dieser nur von den Priestern und den freien Krorrengar betrieben werden und der Kopf und das Herz gebühren stets dem Herrscher der Stadt. Der Stamm, der über die Stadt herrscht, nennt sich "Tarrkas Rosserrasigartas", was so viel wie "Die Schatten von Tarr'Rosserras" heißt. Die Krorrengar dieser Stadt sind gefürchtete Plünderer und Krieger, die sich mit Knochen und Körperteilen schmücken und keinen Schmerz spüren sollen. Ihre Körper sind von Narben und selbst zugefügten Verstümmelungen überseht. Kaum ein Priester hat noch Nase, Ohren oder Lippen. Sie feilen ihre Zähne spitz und nieten sich, insofern sie genug Geld für Nägel haben, sogar fremde Knochen an die eigenen, was oft genug für einen qualvollen Infektionstod sorgt. Jedoch sterben die meisten Krorrengar ohnehin bevor sie 35 werden, was daran liegt, dass der tote Sand besonders stark in der Umgebung der Stadt ist.

Die Krorrengar der Stadt überfallen teilweise sogar die Banditenlande und sollen sogar schon an den Grenzen Dulvornäars geplündert haben. Allerdings traute sich selbst der Kaiser dieser mächtigen Reiches nicht, eine Armee in diese Gebiete zu schicken.