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Kaiserliche Garde Alterrias Bearbeiten

Die kaiserliche Garde Alterrias, im Volksmund auch "Purpurröcke" genannt, war die Leibgarde der kaiserlichen Familie Alterrias und hatte ihr Hauptquartier im Bergfried. Später ging die Tradition, wenn auch keines der Mitglieder, denn alle wurden nach der Revolution hingerichtet, in die Protektorengarde des Lordsenators über.

Geschichte Bearbeiten

Obwohl es schon vorher Garden für die Kaiser der ersten beiden Reiche auf Alterria gab, wurde die Institution der Purpurröcke erst mit dem Beginn des dritten Kaiserreichs geschaffen. 174 v.E. hat Hemmlich der Einiger die Garde ins Leben gerufen, um seine treuesten Soldaten zu ehren und ihnen ein geeignetes Einkommen nach den Kriegen zu verschaffen, denn im Gegensatz zu den vorherigen Kaisern wollte er die alten Eliten in Rothanien und Valden nicht entmachten, sondern nur als seine treuen Untertanen sehen.

Die Garde bekam als Wappenrock die Fahne Middeliens: Purpur. Und bald schon war sie knapp dreihundert Mann stark. Die Garde wurde stets nur aus den treuesten Soldaten und Adligen ausgewählt und es gab keinen Bericht, dass auch nur ein Gardist jemals dem Kaiser schaden wollte.

Zur Herrschaftszeit Enlyrs I. war die Garde 2000 Mann stark und nahm den meisten Platz innerhalb des Burgfrieds ein. Während seiner Flucht starben die meisten Gardisten oder wurden hingerichtet, jedoch wurde er von einer kleinen Schar begleitet.

Ausrüstung Bearbeiten

Die Garde war mit feinsten Rüstungen aus Stahl, ihren purpurnen Wappenröcken, Schwertern und großen Schilden ausgerüstet. An der Ausrüstung hatte sich, trotz des technischen Fortschritts, nichts geändert, sodass sie eher eine repräsentative Einheit waren, denn eine militärisch schlagkräftige, gleichwohl die Gardisten allesamt ausgebildete und formidabele Schwertkämpfer waren.

Erst Enlyr I. hat ihre Ausrüstung modernisiert, sodass die Gardisten nun zusätzlich ein Gewehr trugen und eher ein normales Regiment innerhalb der Armee waren, denn eine Garde, die nur im Bergfried verweilte.

Auftrag Bearbeiten

Während der Auftrag zuerst nur das Beschützen der kaiserlichen Familie war, wurden die Gardisten immer öfter als verlängerter Arm des Kaisers benutzt. Attentate, Drohungen und Botengänge wurden von den Gardisten erledigt und unter Enlyr I. wurde die Garde sogar dazu eingesetzt auf Demonstranten zu schießen und die Ordnung in der Stadt aufrecht zu erhalten. Die letzte Aufgabe der Garde war die revoltierenden Bürger aufzuhalten und Kaiser Enlyr I. aus der Stadt zu schaffen.