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Grendring Vordersskan Bearbeiten

Grendring "der Wanderer" Vordersskan (andere Schreibweisen sind Grandreng Forderschyan in den Banditenlanden und Rryndring Llurskyan in Ocrommia) (geboren 26 v.E., gestorben 47 n.E.) war ein Abenteurer, Barde, Skald und ab 44 n.E. der Volksprotektor der Republik Valden.

Durch seine 16 teilige Reihe "Meine Reisen durch die Welt", welche ein Verkaufsschlager in Middelien war, erreichte er große Bekanntheit in ganz Alterria. In diesen Büchern beschrieb er seine Reisen durch Alterria, die Banditenlande und Ocrommia, sein Leben und die Zustände im Rest der Welt. Viele Bürger und Adlige Middeliens waren fasziniert von den Beschreibungen der exotischen Orten, auch wenn er oft verklagt wurde, da er der Lüge bezichtigt worden war. Durch das Vermögen, das er mit den Büchern verdiente, finanzierte er die Universität von Skaldigar und war lange Zeit Gastdozent. Zu seinem Lebensabend, als 80 Jähriger Mann, wurde er zum Volksprotektor, einer Art Präsidenten, der Republik Valden gewählt.

Persönlichkeit Bearbeiten

Von seinen Freunden wurde Grendring als treuer, humorvoller Mann bezeichnet, der stets sein Wort hielt und sein Leben für seine Lieben geben würde, beschrieben. Andere beschrieben ihn, gerade nach seinen Reisen, als traurigen und einsamen Mann, der scheinbar nichts geschafft hatte, was er sich in seinem Leben vorgenommen hatte.

Geschichte Bearbeiten

Jugend Bearbeiten

Grendring wurde am 30. Driewsonn, dem Haegrstag, 26 v.E. geboren auf dem Hof seiner Eltern geboren. Diese waren freie Bauern aus dem Mittleren Valden, weswegen er nach Grendring I., dem Begründer der ersten Valdenischen Republik und damit des ersten staatlichen Gebildes in Valden war, benannt. Er wuchs in ärmlichen Verhältnissen, aber geborgen auf. Sein Vater wurde infolge der großen Steuerrevolte hingerichtet, sodass er sich schon früh seiner Mutter helfen musste.

Mit zwölf Jahren fand er, am 13. Weißdag, den Ritter Mannerlig schwer verletzt am Ufer des nahen Bachs liegen und half ihm zu Grendrings Heim zu kommen. Dort entwickelte sich eine enge Freundschaft, bis Truppen des Kaisers die ausstehenden Steuern einforderten und seine Familie und auch Mannerlig massakrierten. Dieser gab Grendring mit seinem letzten Atemzug einen Hinweis auf eine Siedlung und schnell machte sich dieser dahin auf.

Aufgenommen wurde er von einer Witwe, deren Sohn im selben Alter wie Grendring war. Dort fand er ein neues Leben, bis er mit dem Sohn seiner Ziehmutter auf der Jagd war und eine Truppe von Banditen, die das Dorf plündern wollten, aufhielt. Sein Freund und Bruder wurde von einem Pfeil getroffen und seine Ziehmutter schickte Grendring in die Welt hinaus, damit er seinen Traum Skald zu werden wahr machen konnte.

Reisen durch Alterria Bearbeiten

Auf dem Weg nach Skaldigar traf Grendring seine erste große Liebe, die bewusstlos auf dem Weg lag und ausgeraubt worden war. Die elfische Kartographin Val'Erya. Nachdem er ihr geholfen hatte ihre Karten wiederzufinden, zogen sie einige Monate zusammen durch Valden und verliebten sich. In Skaldigar sollten sich ihre Wege trennen, doch sie folgte Grendring wieder in Richtung Landesinneres, ehe sie von Orks überrascht wurden. Von einem Speer durchbohrt starb sie in Grendrings Armen und nachdem er sie beerdigt hatte, rannte er in die Horde der Orks, welche Skaldigar belagerten und kämpfte, bis er bewusstlos wurde.

In Skaldigar wachte er schwer verletzt, aber als Held gefeiert auf. Jedoch war es ihm nicht vergönnt an die Akademie der Skalde zu gehen, da er es sich zügig mit dem Jarl verscherzte. Die nächsten Jahre zog er durch Middelien und Valden und lernte viel von anderen Reisenden, denen er sich anschloss.

Auf einer Fahrt von Noresgaar nach Wolfenhain, wo er immernoch Val'eryas Karten abliefern musste, kenterte das Schiff und sie strandeten auf Maerkfyl, einer Insel die vergessen worden war. Dort wurden sie von Trolljägern befreit, unter denen sich auch Lyka, eine seiner Weggefährten, befand. An Bord der Trolljäger kam es jedoch zu einer Meuterei und Grendring stand mit Lyka auf der falschen Seite, sodass sie in ein Beiboot gesteckt wurden und Tage später in Rothanien strandeten.

Dort wurden sie von den Militaristen gefangen genommen und als Sklaven verkauft, jedoch konnte Grendring Lyka befreien und sie durften das Land verlassen. Jedoch gerieten sie in eine Schlacht zwischen den Republikanern und den Militaristen, infolge derer Lyka getötet und Grendring sehr schwer verletzt wurde, körperlich wie geistig.

Von den Republikanern versorgt, verschwand Grendring in Richtung Middelien und traf dort auf Nalderia, seine einzig wahre Liebe, die am Hofe des Fürsten von Kettylsburg diente. Nach einigen Schwierigkeiten begleitete sie ihn nach Wolfenhain, ebenso wie Scorpal der Drachentöter und seine Freunde. In Wolfenhain angekommen, lieferte er die Karten ab und er schwor Scorpal bei seiner Drachenjagd zu begleiten. Ihr Ziel wäre der Gordamaunt, dort sollte ein Drache hausen.

Unterwegs töteten sie einen kleinen Drachen, den Grendring in seinen Büchern jedoch zu einem riesigen Monster wachsen ließ, und bald schon stiegen sie den Gordamaunt herauf und drangen tief in seinen Inneres hervor. Nur Nalderia, Grendring und der Magier Arstil, welcher sich auf dem Weg angeschlossen hatte, konnten fliehen. Jedoch nahm Arstil Nalderia mit, da sie sein versprochener Lohn war.

Reisen durch Ocrommia und die Banditenlande Bearbeiten

Seine Reisen führten ihn nach Ocrommia, als ein alter Freund ihn um Hilfe bat. Die Priester der Ocrommacs hatten einen Bürgerkrieg angefangen und es war an Grendring zu schlichten. Er tat sein bestes, doch der Bürgerkrieg eskalierte und er kämpfte zusammen mit den "Freien" gegen die Priester. Nach 3 Jahren Krieg erreichten sie den Sieg und Grendring war ein gebrochener Mann.

Ohne Lebensmut bestieg Grendring ein Schiff nach Neu-Arbena und rettete dort eine junge Frau, genannt Diyatha. Gemeinsam mit ihr besuchte er die Banditenlande und Arbena und erlebte einige Abenteuer. Schnell zeigte sich ihre magische Begabung und er versuchte stets den Orden der Magier von ihr fernzuhalten. Der Orden, der schon Nalderia von ihm nahm.

Bald erreichte ihn wieder eine Nachricht aus Ocrommia: Die Syrrakanier hätten Dörfer der Ocrommacs überfallen und versklavt und er solle ihnen helfen. Mit Diyatha reiste er zur Grenzfeste Ocromstyn und verteidigte diese mit den Ocrommacs zusammen. Als die Belagerung aussichtlos schien, tauchten jedoch die Fremden auf und trieben die Syrrakanier zurück in ihre Feste. Grendring und Diyatha waren die ersten, die auf die Fremden trafen und flüchteten vor ihrer Magie, die Ocromstyn bis auf die Besatzung des Schiffes, auf dem sie auch reisten, dem Erdboden gleich machte. Sie reisten nach Wolfenhain und halfen auch hier bei der Verteidigung mit.

Diyatha wurde jedoch vom Orden der Magier in Anspruch genommen und die Purpurgarde setzte dies durch. Verbittert verließ Grendring Wolfenhain, um den Republikanern im Rothanischen Bürgerkrieg zu helfen.

Nachdem dieser vorbei war setzte er sich in Skaldigar zur Ruhe.

Grendring der Autor und Politiker Bearbeiten

In Skaldigar kaufte er sich von einem Kredit ein Haus und schrieb sein Buch fertig, welches er nach Wolfenhain und Burgrothan bringen ließ. Dort wurden schnell Verleger gefunden und sein Erfolg begann. Schnell hatte er genug Geld, um sich eine Villa am Rand der Stadt zu kaufen, dann genug, um die Universität von Skaldigar zu finanzieren. Wenn er danach nicht mit dem Nachkommen von Einladungen aus ganz Alterria oder Festen in seinem eigenen Anwesen beschäftigt war, blieb er immer vor dem Kamin und starrte in diesen.

Tod Bearbeiten

Nachdem er zum Volksprotektor gewählt worden war und für Frieden in Valden gesorgt hatte, setzte er sich mit 82 Jahren zur Ruhe. Seine letzten Lebensmonate nutzte er, um einen langen Brief zu schreiben, der jedoch Diyatha von Erdinberg nie erreichte. Er wurde mit ihm verbrannt, da er noch in seiner Innentasche steckte. Volksprotektor Grendring Vordersskan von Valden wurde mit allen Ehren der Nordtmans beerdigt und ein Ehrenmal wurde ihm auf dem Gebiet des Hofes seiner Eltern errichtet.

Bekannte Freunde Bearbeiten

Diyatha von Erdinberg

Enlyr der Vertriebene

Yaranga von Juresgang

Urenga von Juresgang

Mannerlig von Rupesstatt

"Grendrings Fluch" Bearbeiten

Nach seinem Tod und dem Erfolg seiner Lebensgeschichte war "Grendrings Fluch" ein geflügeltes Wort für all jene, die jemandem die Lieben genommen hatte und durch einen Unfall oder durch Krankheit starb. Er, so hieß es, soll alle Ungerechten noch im Tode strafen und sie einen elendigen Tod sterben lassen.