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Tystel "Der Mietbaron" von Perlmetz Bearbeiten

Fürst Tystel von Perlmetz (79 v.E. - 23 v.E.), auch bekannt als der MIetbaron, war der größte Immobilienbesitzer Alterrias und ein bekannter Hochverräter, der nicht nur gegen die Söhne Kaisers Hemmlich II. intrigierte, sondern auch den Kaiser stürzen wollte, um mithilfe der Herzogin von Bitterweid eine Adelsrepublik auszurufen.

Geschichte Bearbeiten

Der Mietbaron wurde 79 v.E. in die völlig verarmte Familie von Perlmetz als dritter Sohn geboren. Aufgrund des geringen Erbes, das ihm auch noch von seinen Brüdern verwehrt wurde, ging er nach Dyronnia und Orbenieto und verdingte sich dort als Söldner. Im Laufe der Feldzüge gegen die girkonischen Stämme und die Nachbarstaaten legte er sein Geld in Immobilien an, die er bald schon teurer verkaufte, als sie jemals vorher wert gewesen waren. Ganze Slums wechselten den Besitzer für immense Summen und reich kehrte er nach Alterria zurück.

Bald schon kaufte er seinen Brüdern die heimatliche Burg ab und riss sie nieder, um sich einen großen Palast zu bauen. Vom restlichen Geld und den anfallenden Mieten und Zinsen kaufte er sich innerhalb von 10 Jahren halb Wolfenhain und Burgrothan und etliche Gehöfte, Herrenhäuser und Burgen auf ganz Alterria. Es hieß er habe mehr Landbesitz, der ihm indirekt gehörte, als der arbenische Kaiser zu den Hochzeiten des Reichs hatte.

Als Kaiser Hemmlich II. starb und seinen besten Freund Baron Tieder-Sattelweck als Regenten und Kanzler eingesetzt hatte, sah er die Stellung von sich und seinen Freunden, allesamt Adlige, die sich aus dem Nichts hochgearbeitet hatten, von dem Hochadel, der keine Emporkömmlinge duldete, in Gefahr und begann mit der Herzogin von Bitterweid zu intrigieren. Ihr Ziel war es Tieder-Sattelweck zu beseitigen, womit sie auch Glück hatten, jedoch mussten dafür zwei Kaiser sterben. Der Tod des dritten Kaisers wurde dem Fürsten von dem alten Hochadel angelastet und dafür wurden er und seine Mitverschwörer hingerichtet. Ob er diesen wirklich umbringen ließ, wird von vielen bezweifelt, jedoch wurde sich nie bemüht den Mord wirklich aufzudecken, da Juner IV., der jüngste der Brüder, als kontrollierbare Marionette galt, auch wenn er sich schnell als das genaue Gegenteil zeigte.

Vermögen Bearbeiten

Das Vermögen des Mietbarons belief sich auf grob ein Viertel der Fläche Alterrias an Landbesitz, das er verpachtete, und viele Manufakturen. Wirkliches Geld hatte er nicht, da er dieses stets verprasste oder neues Land kaufte.

Was nach seiner Hinrichtung mit seinem Vermögen passierte, wissen nur die wenigsten. In seinem Testament ließ er das Land an mittellose Adlige, die sich zu tausenden im Reich scharten und schlimmer als Bettler lebten, verteilen.

Vermächtnis Bearbeiten

Trotz seines Rufs als Verräter, hatte der Mietbaron viele Dinge getan, die Alterria zum Guten veränderten. Durch sein Testament sorgte er für ein Ende des Raubrittertums, er unterstützte einen Großteil der Waisenhaus auf Alterria und in Arbena mit finanziellen Mitteln und finanzierte ganz allein den Bau vieler Universitäten und Schulen im gesamten Reich. Zwar galt er es Verächter des gemeinen Volkes, jedoch wurde einer seiner bekanntesten Aussprüche bald zum geflügelten Wort: "Mögen sie doch Kühe sein, aber ohne Kühe keine Milch!"