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Die große Bauernrevolution Bearbeiten

Die große Bauernrevolution von 134 n.E. war der Wendepunkt in der Geschichte Arbenas, da infolge dieser die Kaiser, welche über zweitausend Jahre über Arbena herrschten, gestürzt wurden. Ausgelöst wurde sie durch große soziale Spannungen und der Hilfe der Abolitionisten aus Alterria.

Ursachen Bearbeiten

Die Bevölkerung Arbenas bestand zu einem Drittel aus Sklaven, zu einem großen Teil aus Leibeigenen und Schuldknechten und wirklich frei waren nur fünf Prozent. Eben diesen fünf Prouent gehörten über 7/8 des Gebiets der Stadt und des umliegenden Landes, sodass jeder von ihnen abhängig war.

Während die Reichen in unglaublichem Luxus und in großen, marmornen Villen in der Stadt lebten, hauste der Rest in Ruinen oder durchlöcherten Barracken und hatte kaum das Geld, um sich etwas zu essen zu leisten, obwohl sie einen Großteil des Tages arbeiteten.

Der Kaiser hatte seine einst absolute Macht verloren, sodass die Reichen herrschten und die Bürger mit ihren Privatarmeen unter Kontrolle hielten. Jedoch emigrierten viele Abolitionisten aus Alterria nach ihrer Niederlage nach Arbena und brachten fortschrittliche Ideen der sozialen Gleichheit und der Freiheit für jedermann mit. Schnell fanden diese Anklang bei den unterdrückten Massen.

Ablauf Bearbeiten

Am ersten Feldtag des Drittsonn 134 n.E. wurde ein, bis heute unbekannter Bauer, von den Söldnern seines Herren schwer misshandelt und starb infolge der Verletzungen. Angestachelt durch die Abolitionisten, welche schon lange einen Umsturz planten, ergriffen die Bauern ihre Waffen und trieben die Söldner aus dem äußersten Ring der Stadt. Diese besetzen sofort die nächste Mauer und eine Belagerung begann. Die Bauern hinter der Mauer wurden nun stärker kontrolliert und sollten ihr ganzes Getreide "zum Wohle des Reichs" abgeben. Jedoch schlichen sie nachts in das Torhaus und öffneten die Tore für ihre Schicksalsgenossen. Schnell wurden die Söldner vom wütenden Mob niedergemacht. DIe nächste Mauer wurde untertunnelt und die Söldner wurden in der Nacht überrascht, wussten sie doch gar nichts vom Aufstand. Die nächste Mauer war schon von den Abolitionisten besetzt und diese ließen die Bauernmassen hinein. DIe letzte Mauer wurde von den Söldnern gehalten, die zwar von ihren Herren angestachelt wurden sie zu halten, aber die Tore öffneten, um der Rache der Bauern zu entgehen. Dies erwies sich als fataler Fehler, denn überall wurden die Söldner aufgehängt, verbrannt oder enthauptet. Ebenso wurden die Reichen der Stadt bis auf den letzten niedergemacht.

Nach einem dreitätigen Massaker, dem alle Söldner, Reichen und nicht revolutionär gesinnten Bauern und Sklaven zum Opfer gefallen sind, wurde der Kaiser auf den großen Hof gezerrt und seiner Kleider beraubt. Vom Anführer der Revolution, dem Bauern Meous Hufschmytt, wurde der Kaiser mit seiner eigenen Krone erschlagen und die Leiche des alten Mannes verbrannt. Danach wurde die Volksrepublik Arbena ausgerufen und alle Menschen sollten frei sein.

Folgen Bearbeiten

Meous Hufschmytt und seine engsten Gefolgsleute bildeten einen Revolutionsrat, der die Bürger vor den Konterrevolutionären schützen sollte. Dieser stand über den neu gebildeten Gerichten und befehligte die Armee, welche aus den kräftigsten der Bauern gebildet wurde. Die Soldaten bekamen gute Behausungen und mehr Essen als der Rest. Durch die Zerstörungen und Plünderungen der Revolution waren viele Bauern entgültig verarmt und forderten mehr als die, die davon verschont geblieben waren, um ihre Häuser wieder aufbauen zu können. Als jedoch keine Hilfe kam und sie nur genauso viel Nahrung und Material bekamen, wie jeder andere, obwohl sie es dringend brauchten, rebellierten sie. Schnell wurde der Aufstand niedergeschlagen und die Aufständischen als Konterrevolutionäre gebrandmarkt. Dies war der Beginn der uneingeschränkten Herrschaft des bald als "ewigen Revolutionsrat" bekannten Gremiums.