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Der große Steueraufstand Bearbeiten

Der große Steueraufstand begann am ersten Speisesda des Letztsonn 23 v.E., nachdem der Kaiser die Steuern im Protektorat Valden erhöht und die Nordtmans aus dem Südosten vertrieben hatte, um dort die Diusiten in ihrem Reservat anzusiedeln.

Vorgeschichte Bearbeiten

Nachdem im Jahr 24 v.E. die Ernte sehr schlecht war und die Kornkammern des Reiches leer waren, bemühte sich der Kaiser um neue Einnahmequellen. Einige Kaufmänner und Adlige spendeten etwas zum Wohle des Reiches, jedoch war dies bei weitem nicht genug. Da Rothanien ohnehin schon immer ein potentieller Feind war, auch wenn es zum Reich gehörte, konnten dort keine Steuern erhoben werden. Also war Valden das perfekte Ziel, vorallem, da die Semi-Autonomie der Nordtmans dafür sorgte, dass kaum Steuern in der Kasse des Reiches ankamen.

Nachdem die Steuern erhöht worden waren und Truppen des Kaisers diese im Südosten eintreiben wollten, kam es zu ersten lokalen Aufständen, die jedoch niedergeschlagen wurden. Als Bestrafung wurden die Nordtmans dieser Gegend enteignet und vertrieben, damit die Diusiten dort angesiedelt werden konnten.

Ablauf Bearbeiten

Schnell ging die Botschaft durch ganz Valden und unter der Führung verschiedener lokaler Anführer versammelten sich die Nordtmans in Mittelvalden, am Westufer des Flusses Fyrte. Nach ein paar Tagen kam es zur Schlacht der beiden Heere, in der Horvun Kaiserfeind gefangen genommen wurde und Skekkir Riesentöter schwer verletzt wurde.

Geschlagen zog sich die Armee in Richtung des Grauwaldes zurück, um dort eine Stellung zu beziehen. Schnell hatte die kaiserliche Armee, welche vom Grafen von Erlaus angeführt wurde, jedoch die Nordtmans eingeholt, sodass diese ihre Position nicht befestigen konnten und sich verstreuten.

Der restliche Krieg war davon geprägt, dass die Nordtmans, unter ihnen auch der befreite Horvun Kaiserfeind und Llirrya Feeinwlyan, die kaiserlichen Truppen überfielen und trotz des Partisanenkrieges der Flut an middelischen Truppen nicht Herr werden konnten. Nach und nach wurden die einzelnen Gruppen vernichtet. Erst wurde Jörlder Fenrig Brandmal mit seinen Truppen geschlagen und in Hammergar hingerichtet.Später wurden auch Thoralt Vordersskan und Uralf Baumfaust gefasst und hingerichtet.

Der Krieg endete in der Schlacht von Winagar, als Jörlder Torrun Linkshand, Horvun Kaiserfeind, Skekkir Riesentöter und Trydek Dreifinger getötet wurden.

Ende und Nachleben Bearbeiten

Als alle Anführer des Aufstandes hingerichtet worden waren und die meisten Aufständischen getötet worden waren, gaben die restlichen Nordtmans auf, nachdem der Kaiser eine Amnestie erlassen hatte. Der Kaiser ließ viele Festungen in Valden errichten, damit die Nordtmans nie wieder auf die Idee kommen würden gegen ihn zu rebellieren.

Noch viele Jahre später waren die Nordtmans großen Repressionen vom Reich ausgesetzt, unter anderem mussten die Steuern nachgezahlt werden und es wurden Reperationen gefordert. Infolge der Eintreibung von Steuern und Reperationen wurden auch die verbliebenden Familienmitglieder Grendring Vordersskans getötet, ebenso wie das Volk gegen den Kaiser aufgestachelt wurde, als von Plünderungen, Vergewaltigen und Morden ausgehend von den Truppen des Kaisers berichtet wurde.

Der einzige bekannt gewordene Überlebende des Aufstandes war der Schwager von Horvun Kaiserfeind, Borre Trydeksan, welcher später Professor für valdenische Geschichte an der Universität von Skaldigar und ein guter Freund Grendring Vordersskans war.

In der Republik Valden wurde eine große Säule in Skaldigar errichtet, auf der alle Namen der Gefallenen und Vermissten standen. Sie war das nationale Denkmal der Republik und galt als politisches Heiligtum.