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Die Banditenlande Bearbeiten

Die Banditenlande, oder auch "Alt-Arbena", "das Reich der tausend Barone" oder scherzhaft "Lourynars Schandfleck" genannt, sind der Großteil des alten arbenischen Kaiserreichs und bedecken einen Großteil des Kontinents. Obwohl auf jeder Karte stets als Einheit dargestellt, gibt es wohl keine zersplitterte Gegend als die Banditenlande. Jede alte und neue Befestigung und jedes Haus aus Stein ist eine eigene Herrschaft und oft genug beherrschen die selbsternannten "Barone" nur ein winziges Gebiet und noch weniger Untertanen.

Geographie Bearbeiten

Die Banditenlande sind im Gegensatz zu ihrer politischen Beschaffenheit recht homogen. Ein Großteil besteht aus Sümpfen und Wäldern, durchzogen von kleinen Gebirgen und Hügeln. Nur im Osten, an der Grenze zum Stammesgebiet der Krorrengar, wird die Landschaft karger und ähnelt eher einer Steppe. Obwohl viele Menschen Bauern sind, gibt es jedoch keine großen Felder wie in Arbena oder auf Alterria, sondern eher kleine Felder, die sich der Landschaft anpassen, statt anders herum.

Bevölkerung Bearbeiten

Die Bevölkerung der Banditenlande besteht zu einem Großteil aus Menschen, die zwar noch Grundzüge der arbenischen Kultur haben, aber diese eher verrohrt und degeneriert wirkt. Die einstige Hochkultur besteht eigentlich nur noch aus der Sprache und dem Kult der Eldebrüder, den die meisten, wenn sie nicht Dius anhängen, praktizieren. Die Sprache der "Alt-Arbener" lässt sich noch von den meisten Arbenisch sprechenden Personen verstehen, auch wenn es archaischer wirkt und durchsetzt ist mit unterschiedlichsten Begriffen. Während im Norden noch recht klares Arbenisch gesprochen wird, spricht man gerade im Süden ein Gemisch aus Girkonisch und Arbenisch, genannt Abliviarisch, nach der gleichnamigen Republik.

Ungefähr 60% der Bevölkerung hängt dem Glauben der Eldebrüder an, 35% dem Diuskult und die restlichen lokalen Kulten, die sich immer wieder bilden, verbreiten und bald schon wieder verschwinden.

Politik Bearbeiten

Größtenteils bestehen die Banditenlanden aus Kleinstherrschaften, denen ein "Baron" oder "Fürst" vorsteht, der über ungefähr 50 Bauern herrscht. Im Haushalt des Herrschers leben meistens nur seine Familie, ein oder zwei Knechte und eine handvoll Soldaten. Kriege werden in den Banditenlanden kaum geschlagen, höchstens, wenn sich einer der Herrscher anmaßt den Titel des "Königs" zu tragen und die anderen, umliegenden Herrscher ihm eine Lektion erteilen. Denn die einzige, allgemein anerkannte Regel der Banditenlande ist, dass der Titel des Königs nicht geführt werden darf.

Plünderungen sind dafür allerdings an der Tagesordnung. Eine dynastische Kontinuität besteht auch nur selten, da die Herrscher meistens von Söldnern oder Banditen vertrieben werden, sobald sie sich etwas aufgebaut haben, und verbannt werden oder als Bauern dienen. In der Regel herrscht erst der Vater und der Sohn wird vertrieben.

Selten gibt es Bauernkommunen oder Republiken, denn diese sind meistens nicht sehr langlebig.

Bekannte "Alt-Arbener" Bearbeiten

Der weiße Baron

Mellyra von Skrealsfurt

Zitate Bearbeiten

"Wann immer sich ein Bauer ein Loch in die Erde gegraben hat und einen Zaun herumzog, scharen sich Bauern ohne Erdloch und Zaun um ihn. Dann nennt sich der Bauer mit dem Loch Baron und schon gehört er der erlesenen Kaste des Adels der Banditenlande an."

- Kanzler Valmun "der Nekromant" über die Banditenlande

"Man stelle sich einfach ein riesiges Gebiet ohne jegliche Ordnung vor. Ein Banditenhauptmann nistet sich mit seinen drei Gehilfen in einer alten Burg ein und plötzlich fordert er Steuern von den umliegenden Bauern. Genauso war es auch hier! Genauso haben sie es auf Alterria und in Arbena schon immer gemacht! Nieder mit den Banditen!"

- Meous Hufschmytt vor der Stürmung der inneren Stadt.

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